Fremdfinanzierte Unternehmenskäufe sind jüngst in Folge der sog. „Heuschreckendebatte“ und der Entwicklung an den Kreditmärkten kritisch beleuchtet worden. Seit Ausbruch der Finanzkrise sind große Unternehmenskäufe (Mega-Buy-Outs), die zum überwiegenden Teil mit Fremdkapital finanziert werden, kaum möglich. Dafür haben Unternehmenskäufe und -beteiligungen von strategischen Partnern erheblich zugenommen. Häufig entsteht der Eindruck, dass derartige Unternehmenskäufe ausschließlich aus Eigenkapital finanziert werden müssen. Das ist keineswegs zutreffend. Der Markt für strategische Akquisitionsfinanzierungen funktioniert unverändert – allerdings mit geänderten Rahmenbedingungen gegenüber den bisherigen Private-Equity-Akquisitionsfinanzierungen.
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