In den vergangenen Jahren hat die Thematik Diversität auch auf der Ebene der Unternehmensführungen an Bedeutung gewonnen und wurde zum Teil sogar gesetzlich verankert. Hintergrund hierfür ist u. a. die Vermutung, dass divers zusammengesetzte Führungsgremien bessere Entscheidungen treffen und somit den Unternehmenserfolg verbessern. Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die für bedeutende börsennotierte Unternehmen in Deutschland untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen geschlechtlicher bzw. kultureller (d. h. herkunftsbasierter) Diversität im Vorstand und dem finanziellen Unternehmenserfolg gibt. Es zeigt sich, dass zwischen dem Anteil von Frauen im Vorstand und der Eigenkapitalrentabilität der Unternehmen ein positiver Zusammenhang nachweisbar ist, wohingegen in Bezug auf internationale Diversität tendenziell sogar ein negativer Zusammenhang besteht.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7792.2026.01.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7792 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-01-29 |
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