Der vorliegende Beitrag untersucht die Kompetenzprofile deutscher Aufsichtsräte auf Basis einer empirischen Erhebung von 160 börsennotierten Unternehmen aus DAX, MDAX und SDAX. Ausgehend von den in der Qualifikationsmatrix gem. DCGK-Empfehlung C.1 ausgewiesenen Kompetenzfeldern werden neun Meta-Kategorien identifiziert und hinsichtlich Kompetenzabdeckung und Kompetenzintensität ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich sektorale Anforderungen als primärer Strukturtreiber der Kompetenzprofile erweisen, während die Zugehörigkeit zu den unterschiedlichen Börsensegmenten vorrangig als gradueller Verstärkungsfaktor einzelner Kompetenzfelder wirkt. Auch die Genderdimension und der Vertretungstyp des Mandatsträgers (Arbeitnehmer- vs. Kapitalvertreter) haben Effekte auf das Kompetenzprofil.
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7792 |
| Ausgabe / Jahr: | 3 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-05-27 |
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