| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7792 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-01-29 |
Im Beitrag werden die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die für bedeutende börsennotierte Unternehmen in Deutschland untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen geschlechtlicher bzw. kultureller (d. h. herkunftsbasierter) Diversität im Vorstand und dem finanziellen Unternehmenserfolg gibt.
Der Beitrag zeigt auf, wie die NIS-2-Richtlinie und der Cyber Resilience Act als neue gesetzliche Anforderungen an Cybersicherheit in die Risikoberichterstattung eingebunden werden können und welche Risiken bei Verstößen drohen. Ziel ist es, Unternehmensleitung, Aufsichtsgremien, Prüferinnen und Prüfer dabei zu unterstützen, die neuen Anforderungen im Sinne einer anforderungsgerechten Corporate Governance zu erfüllen.
Das OLG Frankfurt a. M. hatte bei insolvenzrechtlichen Kardinalpflichtverletzungen einen weitreichenden D&O-Deckungsausschluss auch ohne gesonderten Nachweis der Wissentlichkeit angenommen (Urt. v. 5.3.2025 – 7 U 134/23). Der BGH hat diese Auslegung des Wissentlichkeitsausschlusses mit Urteil vom 19.11.2025 (Az. IV ZR 66/25) zwar korrigiert und klargestellt, dass die positive Kenntnis gerade der haftungsbegründenden Pflichtverletzung für den Versicherungsausschluss erforderlich ist. Dennoch werden durch diese Urteile die großen Risiken der Organhaftung
deutlich.
Abschlussprüfer üben eine öffentliche Aufgabe aus, indem sie die Glaubwürdigkeit der Finanzberichterstattung stärken. Diese Funktion können sie aber nur erfüllen, wenn sie sowohl unabhängig agieren als auch als unabhängig wahrgenommen werden. Die Tätigkeit von Alumni des Abschlussprüfers beim Prüfungsmandanten könnte wegen der damit einhergehenden sozialen Beziehungen die Unabhängigkeit beeinträchtigen und daher zulasten der Prüfungsqualität gehen.
+++ Global Internal Audit Standards +++ Commercial Courts +++
Cashflow-Kennzahlen gelten im Vergleich zu gewinnbasierten Größen als weniger anfällig für bilanzpolitische Einflussnahmen und werden daher häufig zur Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Unternehmen herangezogen. Gleichwohl eröffnet auch die Kapitalflussrechnung erhebliche Spielräume für eine verzerrte Darstellung der wirtschaftlichen Lage.
Die Dieselkrise stellte eine Herausforderung für die Kommunikationsstrategien der Automobilbranche dar und schlägt sich auch in der Sprache des Geschäftsberichts nieder. Der Beitrag stellt einführend unterschiedliche Krisenkommunikationsstrategien auf und widmet sich der Rhetorik und Sprache als Instrumente organisationaler Kommunikation.
Die politischen Abstimmungen zum „Omnibus-Paket zur Nachhaltigkeit“ sind abgeschlossen. Die beschlossenen Neuregelungen schaffen allerdings teilweise neue Komplexitäten. Der Beitrag umreißt dies für die Überarbeitung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die damit einhergehenden neuen Anforderungen an die europäische Nachhaltigkeitsberichterstattung.
+++ ESVnews (S. 4): Aktuelle Themen in ESV-Zeitschriften +++ Büchermarkt (S. 48) +++ Zeitschriftenspiegel (S. 49) +++
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